Vorbereitung auf die Rauhnächte

Rituelle u. magische Räucherungen von Zirbenharz bedeutet - Schutz vor Unglück und bösen Geistern


Es gibt 12 Rauhnächte. Sie ergeben sich aus den letzten 6 Tagen (Nächten) des alten Jahres und den ersten 6 des neuen Jahres. (25. Dezember bis 6. Jänner)

Manche beginnen auch zur Wintersonnwende. (21. Dezember)

Welche Variante nun richtig ist, da streiten sich die Geister, das wichtigste jedoch für alle Varianten, an diesem Abend kann man sein Haus oder seine Wohnung, gründlich mit Ritualkräutern durchräuchern. Diese Räucherung vertreibt böse Geister um nicht in dieser heiligen Zeit zu stören.


Die Rauhnächte waren heilige Nächte, in denen möglichst nicht gearbeitet, sondern nur gefeiert und in der Familie gelebt wurde.


Die wichtigste Nacht findet vom 5. Jänner zum 6. Jänner statt. Da hat man die Chance Überflüssiges, unnötig Altes oder Belastendes aus dem vergangenen Jahr zu entsorgen. In dieser Nacht kann man den Austausch der Vergangenheit und gleichzeitig gute Kräfte beschwören. In der letzten Rauhnacht, so der Brauch, soll man alle Fenster öffnen, die bösen Geister hinaus schicken und die guten herein bitten.

Die Zirbe zum Räuchern verwenden - geeignete Kräuter und Harze


  • getrockneten Schalen der Zitrone

  • Wacholder

  • Lemongras

  • Angelikawurzel, -samen

  • Birkenblätter

  • Myrte

  • Eukalyptusrinde, -blätter

  • Baldrian

  • Lavendel

  • Baumharze aus Zirbe, Fichte, Kiefer

  • oder was das Herz begehrt


Räuchern mit Zirbenharz - Hildegard von Bingen:


Hildegard von Bingen wendete das Zirbenharz zum Räuchern an, da eine Räucherung reinigt und desinfiziert. Es wurde immer mit dem Harz geräuchert, wenn jemand im Haus krank war oder um Krankheiten vorzubeugen.

Ebenso sollte dieser Vorgang vor bösem Zauber und vor bösen Geistern schützen und Übergänge zu anderen Welten bewachen. Die Zirbenräucherung hat einen positiven und anhebenden Effekt auf das menschliche Energiefeld.


Egal ob man an die Räucherung glaubt oder nicht, man hat trotzdem einen positiven Effekt in seinen Räumlichkeiten. Zirbenharz bewirkt, dass manche Keime verschwinden sowie Erholung und Ruhe im Körper. Es ist auch als “Sanftes Valium” unter den Räucherstoffen bekannt.

WIRKUNG: Ein- und durchschlaffördernd, entspannend, aufbauend bei Mut- und Kraftlosigkeit, desinfizierend, reinigend, wohltuend und befreiend bei Erkältungskrankheiten.



Was braucht man dazu:


- ein Räucherstövchen, eine Räucherpfanne oder eine Räucherschale

- Feder zum Rauch verteilen

- Räuchermaterial: Zirbenspäne, Harz, Kräuter usw.


Wenn ihr noch keinen Behälter zum Räuchern habt, lasst euch von einem Fachhändler beraten. Jeder bevorzugt eine andere Handhabung.


Räucherungen mit viel Rauchentwicklung werden zumeist für Rituale und zur Reinigung gemacht. z.B.: speziell bei den Rauhnächten, heiligen 3 Könige, usw. Wichtig ist, dass der Rauch nach der Räucherung durch geöffnete Fenster oder Türen wieder abziehen sollte.


Egal ob man sich die traditionellen Rauhnächte hernimmt oder einfach seine Räume desinfizieren möchte Räuchern ist ein schönes, beruhigendes Ritual.


Probiere es doch einfach einmal aus.




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